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Corona - Sars-CoV-2 - Covid-19

Samstag, 4. April 2020 - 11:16 Uhr
Sixt macht Chauffeur- und Limousinensparte dicht

Deutschlands größte Autoverleihfirma Sixt gibt das Taxigeschäft auf. Das Unternehmen hat seine exklusiven Fahrdienste nach SPIEGEL-Informationen still und heimlich beendet. Rund 80 Mitarbeitern wurde gekündigt.

"Von Yasmin El-Sharif
04.04.2020, 07:55 Uhr."

Auf der Website des Sixt Limousinen-Service ist scheinbar noch alles in Ordnung. Für die mögliche Reise von Hamburg nach Berlin-Tegel an diesem Samstagnachmittag wird dem Suchenden eine Fahrt in der Mercedes-Benz E-Klasse, im BMW 5-er oder im Audi A6 und einem "Fahrer mit exzellenten Englisch-Sprachkenntnissen" für schlappe 463,61 Euro angeboten.
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Doch was der möglicherweise ahnungslose Kunde nicht weiß: Den exklusiven Limousinen-Dienst von Deutschlands Nummer eins auf dem Autoverleihmarkt gibt es nicht mehr. Das Geschäft wurde eingestellt. Den rund 80 Mitarbeitern wurde das Aus per Brief mitgeteilt. Die Auswirkungen aus der Coronakrise hätten immense Effekte auf den Geschäftsbetrieb, heißt es in dem Schreiben vom 25. März, das dem SPIEGEL vorliegt. Man sehe sich gezwungen, "mit sofortiger Wirkung" den Geschäftsbetrieb der Sixt Executive GmbH, zu der der Limousinenservice gehört, einzustellen und "allen Mitarbeitern betriebsbedingt zu kündigen".

Der Markt für exklusive Taxi- und Chauffeurdienste in Deutschland ist hart umkämpft. Seit einigen Jahren versuchen sich zahlreiche Wettbewerber wie Uber, Blacklane oder FreeNow in dem Segment. Auch scheint für Sixt die Entwicklung nicht zufriedenstellend gewesen zu sein. So teilte das Pullacher Unternehmen auf Anfrage mit, dass auch nach Abklingen der Coronakrise der Geschäftsbetrieb der Taxitochter nicht wieder aufgenommen werde. Das Geschäft sei "seit geraumer Zeit massiv unter Druck und hatte keine positive Prognose für die Zukunft". Daher sei Kurzarbeit für die Beschäftigten auch nicht infrage gekommen.

Die starke Ausbreitung von Covid-19 auch in Deutschland hat Sixt insgesamt stark mitgenommen. Das Unternehmen mit etwa 8000 Beschäftigten rechnet nach einem Rekordjahr 2019 mit starken Einbußen im laufenden Jahr. Die Vermietflotte wurde wegen der aktuellen Krisenmaßnahmen deutlich verkleinert, die Dividendenauszahlung fürs vergangene Jahr gestrichen.
yes

Sonntag, 29. März 2020 - 11:12 Uhr
SARS-assoziiertes Coronavirus

Das SARS-assoziierte Coronavirus (wissenschaftlich Severe acute respiratory syndrome-related coronavirus, SARS-CoV) ist der Verursacher des schweren akuten Atemwegsyndroms (SARS). Am 16. April 2003, während der SARS-Pandemie 2002/2003, gab die WHO bekannt, dass als Verursacher ein Virus aus der Familie der Coronaviridae von verschiedenen Laboren bestimmt worden war. Das Genom ist über 29,7 kb groß und somit eines der umfangreichsten unter den RNA-Viren. SARS-CoV gelangt beim Menschen über den ACE2-Rezeptor in die Zellen.[2]

Ein weiteres Virus dieser Virenspezies, SARS-CoV-2, ist Auslöser der COVID-19-Pandemie.[3][4] Zur Unterscheidung wird das ursprüngliche Virus (Gegenstand dieses Artikels) gelegentlich auch als SARS-CoV-1 bezeichnet.[5] Die Spezies ist Mitglied der Untergattung Sarbecovirus (früher SARS-related [beta]coronaviruses, SARSr-CoV) in der Gattung Betacoronavirus.[6]
Inhaltsverzeichnis

1 Struktur
2 Ökologie
3 Stabilität
4 Immunologie und Impfstoffforschung
5 Forschungsgeschichte
6 Herkunft
7 Weblinks
8 Einzelnachweise

Struktur

Das SARS-Coronavirus besitzt ein für die Virusfamilie typisches Genom und eine typische Struktur. Die Erbinformation ist in einem 29.751 Nukleotide langen einzelsträngigen RNA-Genom gespeichert.[7] Wie andere Coronaviren ist das Virion von SARS-CoV kugelförmig mit einem Durchmesser von rund 125 nm. Das Virus verfügt über vier Strukturproteine, Spike (S), Membrane (M), envelope (E) und nucleocapsid (N).[8]
Darstellung des SARS-assoziierten Coronavirus ohne Maßstab
Ökologie

Aufgrund genetischer Untersuchungen von Betacoronaviren in Fledermäusen in Südostasien wird mittlerweile eine evolutionäre Entwicklung des Virus über mehrere Coronavirusspezies in Fledermäusen bis hin zum humanpathogenen SARS-CoV postuliert.[9] Zwei untersuchte Coronavirusspezies bei verschiedenen Fledermausarten und ein Coronavirus bei Larvenrollern werden zusammen mit SARS-CoV von einem gemeinsamen Vorfahren abgeleitet.[10]
Stabilität

Unter Laborbedingungen konnte nachgewiesen werden, dass verdünntes Sputum und verdünnter Stuhl mindestens 72 Stunden lang eine niedrige Infektiosität aufweisen. Auf Flächen unterschiedlicher Materialien konnte eine Infektionsfähigkeit des Virus nach rund 72 bis 96 Stunden nachgewiesen werden. Die Infektiosität nimmt bei Raumtemperatur nach rund zwei Stunden ab. Das Virus wird durch Erhitzen über 75 °C für 30 Minuten (alternativ: über 67 °C für 60 Minuten oder über 56 °C für 90 Minuten) sowie durch 60-minütige UV-Strahlung (Wellenlänge: 260 nm, Intensität: 90 µW/cm², Gesamtdosis: 324 mWs/cm² vollständig inaktiviert.[11]
Immunologie und Impfstoffforschung

Bei einem Virusstamm aus der chinesischen Provinz Guangdong konnte das Auftreten infektionsverstärkender Antikörper nachgewiesen werden, welche mit dem ACE-2-Rezeptor interagieren.[12] Bei drei genesenen Patienten der SARS-Pandemie konnte noch neun bis elf Jahre eine Immunantwort mittels T-Gedächtniszellen und zytotoxischer T-Zellen nachgewiesen werden. Diese waren gegen die Strukturproteine M und N gerichtet. Eine Kreuzreaktivität gegen das strukturverwandte MERS-CoV konnte nicht nachgewiesen werden.[13]

Im Jahr 2010 wurde im Tierversuch an Mäusen und Goldhamstern ein Impfstoff aus inaktiviertem SARS-CoV getestet. Es ließ sich eine begrenzte Immunität der Tiere nachweisen, die jedoch rasch abnahm. Die Mauspopulation verfügte nach achtzehn Wochen über keine Immunität mehr. Bei den Hamstern zeigte sich eine begrenzte Immunität nach achtzehn Wochen nach der zweiten Impfdosis.[14] Im Jahr 2012 wurde eine Studie veröffentlicht, welche neben inaktiviertem SARS-CoV auch Impfstoffe bestehend aus Teilkomponenten an einem Mausmodell testete. Alle Impfstoffe lösten bei den Versuchstieren die Bildung neutralisierender Antikörper aus. Alle Versuchstiere zeigten jedoch nach Exposition mit dem SARS-Virus eine Autoimmunreaktion der Lungen, welche von den Forschern auf eine durch die Impfung hervorgerufene, überschießende Immunreaktion auf das Virus zurückgeführt wurde.[15]
Forschungsgeschichte

Ende März 2003 wurde SARS-CoV erstmals im Rahmen der Forschung zur SARS-Pandemie in mehreren Labors in verschiedenen Ländern isoliert.[16] Mitte Mai erfolgte per Tierexperiment der endgültige Beweis, dass SARS-CoV die Erkrankung auslöst.[17]
Herkunft

Im Jahr 2017 hatten Hu und Kollegen verschiedene Spezies von Fledermäusen aus einer Höhle in der chinesischen Provinz Yunnan untersucht. Sie wurden fündig in Hufeisennasen (Rhinolophidae) der Spezies Rhinolophus sinicus, R. ferrumequinum, R. affinis und in Rundblattnasen (Hipposideridae) der Spezies Aselliscus stoliczkanus. Die Ergebnisse legten nahe, dass der bis dato dem SARS-CoV am nächsten stehende Vorläufer, das WIV16 eine Rekombinante aus drei Sarbecoviren (SARSr-CoVs) ist, die in Fledermäusen dieser Höhle vorkommen (WIV1, Rs4231 und Rs4081).[6] Es kann daher davon ausgegangen werden, dass auch bei Coronaviren eine Rekombination des Genoms zwischen verschiedenen Viren möglich ist, obwohl dieses unsegmentiert (monopartit) ist, d. h. aus einem einzigen Nukleinsäurestrang (hier ssRNA) besteht – im Gegensatz etwa zu Influenzaviren, deren Genom aus 8 Teilen besteht.
Weblinks
Commons: SARS-assoziiertes Coronavirus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Einzelnachweise
ICTV Master Species List 2018b.v2. MSL #34, März 2019
W. Li, M. J. Moore, N. Vasilieva, J. Sui, S. K. Wong, M. A. Berne, M. Somasundaran, J. L. Sullivan, K. Luzuriaga, T. C. Greenough, H. Choe, M. Farzan: Angiotensin-converting enzyme 2 is a functional receptor for the SARS coronavirus. In: Nature. Band 426, Nummer 6965, November 2003, S. 450–454, doi:10.1038/nature02145, PMID 14647384.
Novel Coronavirus (2019-nCoV). (PDF; 1,0 MB) Situation Report – 22. WHO, 11. Februar 2020, abgerufen am 13. Februar 2020.
Alexander E. Gorbalenya, Susan C. Baker, Ralph S. Baric, Raoul J. de Groot, Christian Drosten, Anastasia A. Gulyaeva, Bart L. Haagmans, Chris Lauber, Andrey M Leontovich, Benjamin W. Neuman, Dmitry Penzar, Stanley Perlman, Leo L.M. Poon, Dmitry Samborskiy, Igor A. Sidorov, Isabel Sola, John Ziebuhr: Severe acute respiratory syndrome-related coronavirus: The species and its viruses – a statement of the Coronavirus Study Group. In: bioRxiv. 11. Februar 2020, S. 1–20, doi:10.1101/2020.02.07.937862 (englisch, biorxiv.org).
Kristian G. Andersen, Andrew Rambaut, W. Ian Lipkin, Edward C. Holmes, Robert F. Garry: The Proximal Origin of SARS-CoV-2, auf: virologica.org, Quelle: ARTIC Network, 17. Februar 2020
Ben Hu, Lei-Ping Zeng, Xing-Lou Yang, Xing-Yi Ge, Wei Zhang, Bei Li, Jia-Zheng Xie, Xu-Rui Shen, Yun-Zhi Zhang, Ning Wang, Dong-Sheng Luo, Xiao-Shuang Zheng, Mei-Niang Wang, Peter Daszak, Lin-Fa Wang, Jie Cui , Zheng-Li Shi; Christian Drosten (Hrsg.): Discovery of a rich gene pool of bat SARS-related coronaviruses provides new insights into the origin of SARS coronavirus, in: PLOS Pathogens vom 30. November 2017, doi:10.1371/journal.ppat.1006698
Marco A. Marra, Steven J. M. Jones1, Caroline R. Astell, Robert A. Holt: The Genome Sequence of the SARS-Associated Coronavirus. Science, 30. Mai 2003:Vol. 300, Issue 5624, S. 1399-1404 doi:10.1126/science.1085953
Fehr AR, Perlman S.: Coronaviruses: an overview of their replication and pathogenesis. Methods Mol Biol. 2015;1282: S. 1–23. doi:10.1007/978-1-4939-2438-7_1
Gouilh, Puechmaille SJ, Gonzalez JP, Teeling E, Kittayapong P, Manuguerra JC: SARS-Coronavirus ancestor's foot-prints in South-East Asian bat colonies and the refuge theory. Infect Genet Evol. Oktober 2011;11(7): S. 1690-1702. doi:10.1016/j.meegid.2011.06.021, PMID 21763784
Lau SK, Li KS, Huang Y, Shek CT, Tse H: Ecoepidemiology and complete genome comparison of different strains of severe acute respiratory syndrome-related Rhinolophus bat coronavirus in China reveal bats as a reservoir for acute, self-limiting infection that allows recombination events. J Virol. März 2010;84(6): S. 2808-2019. doi:10.1128/JVI.02219-09. Epub 13. Januar 2010. PMID 20071579
Duan SM, Zhao XS, Wen RF, Huang JJ, Pi GH: Stability of SARS coronavirus in human specimens and environment and its sensitivity to heating and UV irradiation. Biomed Environ Sci. September 2003;16(3): S. 246-255. PMID 14631830
Garry J. Nabel et al. : Evasion of antibody neutralization in emerging severe acute respiratory syndrome coronaviruses. PNAS, 18. Januar 2005, doi:10.1073/pnas.0409065102
Ng OW, Chia A, Tan AT, Jadi RS, Leong HN, Bertoletti A, Tan YJ: Memory T cell responses targeting the SARS coronavirus persist up to 11 years post-infection. Vaccine. 12. April 2016;34(17): S. 2008-2014. doi:10.1016/j.vaccine.2016.02.063. Epub 5. März 2016
Kanta Subbarao : Immunogenicity and Protective Efficacy in Mice and Hamsters of a β-Propiolactone Inactivated Whole Virus SARS-CoV Vaccine. Viral Immunology.Oct 2010.509-519. doi:10.1089/vim.2010.0028
Couch RB: Immunization with SARS coronavirus vaccines leads to pulmonary immunopathology on challenge with the SARS virus. PLoS One. 2012;7(4):e35421. Epub 2012 Apr 20. doi:10.1371/journal.pone.0035421
P. A. Rota, M. S. Oberste u. a.: Characterization of a novel coronavirus associated with severe acute respiratory syndrome. In: Science. Band 300, Nummer 5624, Mai 2003, S. 1394–1399, doi:10.1126/science.1085952, PMID 12730500.
R. A. Fouchier, T. Kuiken u. a.: Aetiology: Koch's postulates fulfilled for SARS virus. In: Nature. Band 423, Nummer 6937, Mai 2003, S. 240, doi:10.1038/423240a, PMID 12748632.

Sonntag, 29. März 2020 - 11:06 Uhr
CORONA ist nicht NEUE. Festgestellt ist im Jahr 2002

SARS (Schweres Akutes Respiratorisches Syndrom)
Übersicht
• Infektionsepidemiologisches Jahrbuch für 2003 (Seite 141-142)
Infektions¬epi¬de¬mio¬lo¬gisches Jahrbuch
2018 2017 2016 2015 2014 2013
2012 2011 2010 2009 2008 2007
2006 2005 2004 2003 2002 2001

Im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes hat das Robert Koch-Institut die Verantwortung, die ihm übermittelten Daten meldepflichtiger Erkrankungen zu sammeln und unter infektions-epidemiologischen Gesichts¬punkten auszuwerten. Die zeitnahe Veröffentlichung dieser Aus-wertungen ist eine wesentliche Voraussetzung für die Entwicklung und Beurteilung gesundheitspolitischer Präventionskonzepte und für effektive Bekämpfungsmaßnahmen zum Schutz der Bevölkerung.
Eine weitere Möglichkeit, sich über die Epidemiologie meldepflichtiger Krankheiten in Deutschland zu informieren, bietet SurvStat@RKI, eine Webbasierte Schnittstelle zu den IfSG-Meldedaten. Interessierte Nutzer können hiermit einen aktuellen, vereinfachten Daten-bestand individuell abfragen und Tabellen, Grafiken und Karten erstellen.
Nachdrucke aus dem Infektions¬epidemiologischen Jahrbuch sowie die Verwendung von Daten aus SurvStat@RKI für Veröffentlichungen sind unter Quellenangabe gestattet, jedoch nicht zu werblichen Zwecken.
Vorgeschlagene Zitierweise: »Robert Koch-Institut: Infektions¬epidemiologisches Jahrbuch für 2018, Berlin, 2019«. Ein Belegexemplar wird erbeten.
Bestellung der gebundenen Version (247 Seiten) kann unter Einsendung eines rück-adressierten und mit 2,70 € frankierten, rei߬festen DIN A4-Umschlages gerichtet werden. An:
Robert Koch-Institut / Abt. 3
"Jahrbuch"
Nordufer 20
13353 Berlin

SARS Indikationen Infektionskrankheiten
SARS (Severe Acute Respiratory Syndrome) ist eine hochansteckende virale Erkrankung der Atemwege, die sich in grippeähnlichen Beschwerden wie Fieber, Kopfschmerzen, Krankheitsgefühl und Muskelschmerzen äussert. Die Erkrankung führt oft zu einer Lungenentzündung und nimmt vergleichsweise häufig einen tödlichen Ausgang. Verursacht wird die Infektion vom SARS-Coronavirus (SARS-CoV), einem RNA-Virus, das im Jahr 2002 in Südchina neu aufgetreten war und sich rasch weltweit ausgebreitet hatte. Der Ausbruch führte zu 8000 Erkrankten und 774 Todesfällen.
synonym: Severe Acute Respiratory Syndrome, Schweres Akutes Respiratorisches Syndrom, SARS-Coronavirus, SARS-CoV-1
Symptome
Die hochansteckende virale Atemwegserkrankung SARS (Severe Acute Respiratory Syndrome) äussert sich in den folgenden Symptomen:
• Grippeähnliche Beschwerden wie hohes Fieber, Kopfschmerzen, Schwindel, Krankheitsgefühl, Muskelschmerzen
• Wässriger Durchfall, Übelkeit (nicht in allen Fällen)
• Unproduktiver Husten, Atemnot
SARS führt in der Regel zu einer Lungenentzündung, zu Atemnot, ARDS und kann weitere Organe wie das Herz und die Leber schädigen. Die Erkrankung nimmt häufig einen tödlichen Ausgang, insbesondere bei älteren Menschen. Im Winter 2002/2003 wurde weltweit über 8000 Erkrankte und 774 Todesfälle berichtet. Das neue Virus hatte sich ausgehend von China rasch auf fünf Kontiente und 33 Länder ausgebreitet, darunter zum Beispiel Vietnam, Singapur und Kanada. Die ersten Fälle traten im November 2002 in der Stadt Foshan in der südchinesischen Provinz Guangdong auf. Seit Mitte 2004 wurde über keinen Fall mehr berichtet.
Ursachen
Die Ursache ist eine Infektion mit dem RNA-Virus SARS-CoV-1 (SARS-Coronavirus, früher auch: SARS-associated coronavirus), einem behüllten und einsträngigen Coronavirus, das von unter anderem über Tröpfchen und Aerosole übertragen wird. Die Inkubationszeit liegt zwischen 2 bis 10 Tagen. Das Virus war vor dem Jahr 2002 unbekannt - man wusste, dass andere Coronaviren Erreger einer gewöhnlichen Erkältung sind. SARS-CoV ist wahrscheinlich auf einem chinesischen Tiermarkt von Tieren wie zum Beispiel dem Larvenroller (Paguma larvata) oder dem Marderhund (Nyctereutes procyonoides) auf den Menschen übergesprungen und hat sich anschliessend weiter verbreitet. Das natürliche Reservoir stellen wahrscheinlich Fledermäuse dar.
Zur Familie der Coronaviren gehören auch das → MERS-Virus und das im Dezember 2019 erstmals in China aufgetretene SARS-CoV-2, siehe unter → Covid-19.
Diagnose
Die Diagnose wird in ärztlicher Behandlung anhand der Patientengeschichte, der klinischen Symptome, der körperlichen Untersuchung und mit Labormethoden gestellt.
Medikamentöse Behandlung
Die Behandlung erfolgte primär symptomatisch, unter anderem mit Sauerstoff. Die Erkrankten wurden isoliert und es war eine strikte Hygiene notwendig. Da es sich um eine neue Erkrankung handelte, standen keine spezifischen antiviralen Medikamente zur Verfügung. Verschiedene antivirale Medikamente wurden getestet. Mittlerweile wurden neue Wirkstoffe gegen Coronaviren wie zum Beispiel Remdesivir entwickelt.
Vorbeugung
• Hygienische Massnahmen: z.B. Hände waschen, Atemschutzmasken, Vermeiden von Körperkontakt
• Quarantäne
• Impfung
siehe auch
Covid-19, MERS
Literatur
• Anderson L.J., Tong S. Update on SARS research and other possibly zoonotic coronaviruses. Int J Antimicrob Agents, 2010, 36 Suppl 1, S21-5 Pubmed
• Bundesamt für Gesundheit (BAG)
• Centers for Disease Control and Prevention (CDC)
• Chan P.K., Tang J.W., Hui D.S. SARS: clinical presentation, transmission, pathogenesis and treatment options. Clin Sci (Lond), 2006, 110(2), 193-204 Pubmed
• Cleri D.J., Ricketti A.J., Vernaleo J.R. Severe acute respiratory syndrome (SARS). Infect Dis Clin North Am, 2010, 24(1), 175-202 Pubmed
• Graham R.L., Donaldson E.F., Baric R.S. A decade after SARS: strategies for controlling emerging coronaviruses. Nat Rev Microbiol, 2013, 11(12), 836-48 Pubmed
• Hui D.S. An overview on severe acute respiratory syndrome (SARS). Monaldi Arch Chest Dis, 2005, 63(3), 149-57 Pubmed
• Venkatesh S., Memish Z.A. SARS: the new challenge to international health and travel medicine. East Mediterr Health J, 2004, 10(4-5), 655-62 Pubmed
• WHO
• Wong S.S., Yuen K.Y. The severe acute respiratory syndrome (SARS). J Neurovirol, 2005, 11(5), 455-68 Pubmed
Autor
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Dieser Artikel wurde zuletzt am 16.3.2020 geändert.
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Dienstag, 24. März 2020 - 15:21 Uhr
Wie Unternehmer Kapital rausschlage aus die Situation der Corona.

(Diktat)
die aktuelle Situation bleibt eine große Herausforderung für uns alle. Umso mehr ist es nun wichtig zusammenzuhalten, zu unterstützen wo es geht und gemeinsam einen Weg zu finden, um diese Krise zu bewältigen.

Wir im Hause SIXT wollen unseren Beitrag leisten und ihnen mit unseren Produkten größtmögliche Flexibilität ermöglichen. Vor allem Menschen, die in systemrelevanten Berufen arbeiten sind auf Möbilität angewiesen. Wir wollen diese weiterhin gewährleisten - ganz egal ob Sie selbst fahren oder sich fahren lassen.
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Gute Fahrt!

Ihr SIXT ride Team

(Diktat Ende)


Das ist eine E-Mais was man von SIXT bekommen hat.
Die berufen sich auf die „aktuelle Situation“ und auf „zusammenzuhalten“
Die halten NUR sich „Selber“ zusammen und versuchen mit „Flexibilität ermöglichen. Vor allem Menschen, die in Systemrelevanten Berufen arbeiten sind auf Mobilität angewiesen.“
JA Wenn das so ist könnte Ihr Liebe SIXT auch Fahrzeuge zu Verfügung stellen für diese Gruppen so das DIE flexibel sind und uns allen Helfen und bitte nicht weiterhin Kapital für die Situation raus schlagen zu wollen.
Wie Selbst gerecht seid Ihr???
Könnt Ihr noch nachts schlafen???
Die Welt geht Runter aber SIXT möchte gerne Gewinn machen.
Reicht Ihnen nicht die Millionen das Ihr Jahr vor Jahr über Kosten andren Unternehmen gemacht haben die ganze Jahren????
Möchtet Ihr nicht was Zurück geben an die Gesellschaft?????

Das soll BAYER & Co. Ansehen was für Partner Sie haben.
Ich hoffe mir ganz vom Herzen das Ihr die erste seit das die runtergehen.
Haben wir auch gesehen mit den Aktien von € 100 auf €49 Perfekt weiter so. Ihr schafft das………

Wie KRANK SEIT IHR????

Montag, 23. März 2020 - 11:25 Uhr
Wie haben für Ihren und unser Sicherheit umgerüstet.

Wie haben für Ihren und unser Sicherheit mit Scheiben umgerüstet.
So das der Direkter Kontakt zur Vermeiden.

Wenn es nicht unbedingt Notwendig ist
BLEIBEN SIE ZUHAUSE.

Bleiben Sie Gesund.

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